AKTIE UND INVESTOR RELATIONS

SOLIDER DIVIDENDENTITEL

UMFELD
Das Jahr 2010 war von einer Erholung an allen wichtigen Börseplätzen geprägt. Der ATX legte um 16,4% zu, der DAX um 16,1% und der Dow Jones Industrial um 11,0%. Die Indizes stiegen damit zumindest wieder auf das Niveau des Jahres 2008. Die Schuldenkrise in Europa und in den USA war das marktbeherrschende Thema, wurde aber im Verlauf des Jahres durch gute Unternehmensdaten zurückgedrängt. In Summe stieg die Stimmung der Investoren kontinuierlich. Die sich aufhellenden Wirtschaftsaussichten für 2011 taten ein Übriges. In diesem Marktumfeld konnte sich die Österreichische Post Aktie als dezidierter Dividendentitel sehr gut behaupten und erzielte ein Kursplus von 30,0%.

Kursentwicklung und Umsätze
Die Österreichische Post ist seit dem 31. Mai 2006 als europaweit drittes börsenotiertes Postunternehmen an der Börse – konkret der Wiener Börse – gelistet. Während die Österreichische Post Aktie für 2010 eine Kurssteigerung um 30,0% verzeichnen konnte, stieg der ATX um lediglich 16,4%, der für die Post relevante Branchenindex Euro Stoxx Transportation gab sogar um 2,9% nach.

Auf Basis des Kurses von 24,73 EUR per Ende 2010 errechnet sich eine Marktkapitalisierung von knapp 1,7 Mrd EUR. Der Umsatz an der Wiener Börse lag 2010 bei mehr als 25 Mio gehandelten Aktien, das entspricht einem Handelsvolumen von mehr als 520 Mio EUR (Einzelzählung).

Da die Österreichische Post keine Anleihen emittiert, liegt für das Unternehmen kein Rating vor.

ATTRAKTIVE DIVIDENDE
Die Österreichische Post verfolgt weiterhin das Ziel, den Aktionären attraktive Dividenden und Total Shareholder Returns zu bieten. Für das Geschäftsjahr 2010 wird der Vorstand der Hauptversammlung am 28. April 2011 die Ausschüttung einer Dividende von 108,1 Mio EUR vorschlagen, dies entspricht 1,60 EUR pro Aktie. Die Dividende wird am 12. Mai 2011 ausgezahlt. Auf Basis eines Aktienkurses von 24,73 EUR per Ende Dezember 2010 errechnet sich damit eine Dividendenrendite von 6,5%. Seit dem Börsegang wurden den Aktionären in Summe 7,40 EUR an Dividende pro Aktie ausbezahlt. Auf Basis des Emissionskurses von 19,00 EUR (30. Mai 2006) errechnet sich daraus – inklusive der Dividendenzahlungen – bis Ende 2010 eine Gesamtrendite (Total Shareholder Return) von 69,1%.

Im Rahmen seiner Dividendenpolitik beabsichtigt der Österreichische Post Konzern für die folgenden Jahre unter der Voraussetzung, dass sich die Geschäftsentwicklung weiterhin erfolgreich fortsetzt und keine außergewöhnlichen Umstände auftreten, eine Ausschüttungsquote von zumindest 75% des auf die Aktionäre entfallenden Periodenergebnisses. Es wird eine nachhaltige Dividende angestrebt, die sich mit dem Konzernergebnis weiterentwickelt.

VERTRETEN IN ZAHLREICHEN INDIZES
Seit 18. September 2006 ist die Post Aktie im ATX, dem Leitindex der Wiener Börse, enthalten. Der ATX setzt sich aus jenen 20 österreichischen Unternehmen zusammen, die den höchsten Börseumsatz und die größte Marktkapitalisierung aufweisen. Die Gewichtung der Post Aktie im ATX betrug per Ende Dezember 2010 2,1%. Neben dem ATX ist die Post unter anderem im ATX Prime, dem VÖNIX (dem österreichischen Nachhaltigkeitsindex) sowie im Euro Stoxx Transportation vertreten.

„Die Österreichische Post Aktie hat sich 2010 deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt.“

ANZAHL DER AKTIEN
Seit dem Rückkauf von 2.447.362 Aktien im Jahr 2008 und dem darauffolgenden Einzug aller eigenen Aktien am 24. April 2009 ist das Grundkapital in 67.552.638 Stückaktien geteilt. Dies entspricht einem Nennwert von 5,00 EUR je Aktie.

AKTIONÄRSSTRUKTUR
Beim Börsegang im Jahr 2006 wurden 49,0% der Aktien bei Investoren platziert. Der Anteil der österreichischen Staatsholding ÖIAG (Österreichische Industrieholding AG) am Grundkapital der Österreichischen Post AG reduzierte sich daher von zuvor 100% auf 51,0% bzw. 35,7 Mio Aktien. Bezogen auf die aktuell im Umlauf befindlichen 67.552.638 Stück Aktien hält die ÖIAG 52,8% des Unternehmens. Damit ist die ÖIAG unverändert Mehrheitsaktionärin des Unternehmens. Der Gesellschaft sind keine anderen Investoren bekannt, die mehr als 5% des Grundkapitals halten.

Eine im Jänner 2011 durchgeführte Aktionärserhebung zeigt, dass – neben dem Großaktionär ÖIAG – 38% aller Aktien von in Europa ansässigen Investoren gehalten werden (plus 4 Prozentpunkte gegenüber der Erhebung im Jänner 2010). Dabei werden in Summe 12% von privaten und institutionellen Investoren in Österreich (plus 1 Prozentpunkt), 14% in Kontinentaleuropa (plus 2 Prozentpunkte) und 10% in Großbritannien (plus 2 Prozentpunkte) gehalten. In Nordamerika (USA und Kanada) befinden sich derzeit 8% der Aktien (minus 2 Prozentpunkte), auf andere Länder entfällt weit weniger als 1% (unverändert). Zu den privaten Investoren in Österreich zählen auch die Mitarbeiter der Österreichischen Post mit einem Anteil von mehr als 2%.

INVESTOR RELATIONS
Die Kommunikation mit Investoren und Analysten ist der Österreichischen Post ein wichtiges Anliegen. Neben zahlreichen Besuchen von institutionellen Investoren und Analysten in Wien fanden laufend Meetings sowohl des Vorstands als auch des Investor-Relations-Teams mit Repräsentanten der Financial Community in Österreich und internationalen Finanzplätzen wie New York, Boston, London, Frankfurt, Mailand, Paris, Kopenhagen oder Stockholm statt. Der intensive Dialog mit dem Kapitalmarkt wurde bei 40 Roadshows und Investorenkonferenzen mit rund 250 institutionellen Investoren geführt.

Dass die Bemühungen des Investor-Relations-Teams gewürdigt werden, zeigt der 3. Platz für den Geschäftsbericht 2009 unter allen börsenotierten ATX-Unternehmen bei den Austrian Annual Report Awards des Wirtschaftsmagazins trend.

Auch die Privataktionäre machten vom umfangreichen Dialogangebot der Österreichischen Post auf breiter Basis Gebrauch. Zahlreiche Privataktionäre informierten sich unter anderem auf der GEWINN-Messe in Wien eingehend über das Unternehmen. Um auch Schüler – potenzielle künftige Mitarbeiter und Aktionäre zu informieren, war die Österreichische Post auch auf der Schüler-GEWINNMesse vertreten.

RESEARCH COVERAGE
Die Empfehlungen und Kursziele von Analysten spielen neben gesamtwirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Überlegungen bei Investitionsentscheidungen von Anlegern eine wichtige Rolle. Gleichzeitig liefern die Analysten-Reports für die Post wertvolles Feedback von Branchenexperten zu Strategie und Entwicklung des Unternehmens. Im Jahr 2010 hat Credit Suisse die Coverage der Österreichischen Post neu aufgenommen, im Jänner 2011 die Royal Bank of Canada. Per Ende Februar 2011 wird die Österreichische Post damit von 13 Investmenthäusern beobachtet: CA Cheuvreux, Credit Suisse, Deutsche Bank, Erste Bank, Goldman Sachs, Kepler Capital Markets, Macquarie, MainFirst Bank, Morgan Stanley, Raiffeisen Centrobank, Royal Bank of Canada, UBS und UniCredit. Eine Übersicht über die aktuellen Einschätzungen dieser Häuser findet sich im Internet unter: www.post.at/ir >> Post Aktie >> Analysen.



"WEIL ICH DEM CHEF VON MEINEM PAPA WIRKLICH WICHTIG BIN, GIBT ES FÜR MICH BEI DER POST AUCH TOLLE FERIENCAMPS, DIE ECHT VIEL SPASS MACHEN."

RAPHAEL WOLF
Sohn von Thomas Wolf
Buchhaltung

Leitsatz 3:
Wir alle sind die Post

Wir gehen offen und wertschätzend miteinander um
Wir anerkennen, fordern und fördern Leistung
Wir verstehen Führung als besondere Verantwortung