INNOVATION AM PULS DER ZEIT

IDEALE SYNTHESE VON PRINT UND ONLINE

In Zeiten massiver Veränderungen der Geschäfts- und Kommunikationsprozesse nutzt die Österreichische Post den technologischen Fortschritt proaktiv zur Entwicklung kundenorientierter, innovativer Services. Kontinuierliche Produkterneuerungen in Verbindung mit den traditionellen Tugenden – Sicherheit, Vertrauen und Zuverlässigkeit – sind somit eine wesentliche Säule der Unternehmensstrategie der Österreichischen Post.

Die Post bietet zusätzlich zur Beförderung von Briefen und Paketen ihren Kunden auch neue Produkte an, die auf die veränderten Gegebenheiten in der Privat- und Geschäftskommunikation innovativ antworten. Es werden zwei Welten ideal unter einem Dach miteinander verbunden: konventionelle Offline-Kommunikation über physische Sendungen einerseits, neue Online-Angebote andererseits.

Zahlreiche Neuerungen und Erweiterungen erfolgten hier im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Online-Offensive 2010 bringt neue Produkte im Brief- und Paketbereich
Im Rahmen ihrer Online-Offensive hat die Österreichische Post – abgesehen von einem Relaunch ihres gesamten Webauftritts – mehrere wichtige Produktinnovationen auf den Markt gebracht: Im Juni 2010 startete die e-Postkarte, mit der es möglich ist, ein eigenes Fotomotiv mit einem Wunschtext zu versehen, das von der Post in hoher Qualität gedruckt und zugestellt wird. Kurz zuvor hatte die Post schon die klassischen Postdienste wie Nachsendeauftrag und Urlaubsfach erfolgreich auch online zugänglich gemacht.

100%-Übernahme der EBPP
Einen weiteren Meilenstein bedeutete die im Juni 2010 erfolgte 100%-Übernahme von EBPP (Electronic Bill Presentment and Payment) GmbH – einem der führenden österreichischen Anbieter in der elektronischen Rechnungslegung. Ihre Kernkompetenzen im Bereich der e-Rechnungen wurden mittlerweile mit dem Produkt meinBrief.at erweitert – ein innovatives duales Zustellservice, das dank seiner hohen Sicherheit sogar die rechtskonforme elektronische Zustellung behördlicher Schriftstücke (RSa-/RSb-Brief) ermöglicht. Grundsätzlich werden die Dokumente dabei digital versendet. Kann auf diese Weise nicht zugestellt werden, erfolgt eine physische Zustellung.

Online-Paketmarke
Mit November 2010 hat die Österreichische Post ihre Online-Services in Österreich um ein weiteres Angebot ergänzt – die Online-Paketmarke. Der Kunde wählt online die gewünschte Paketmarke und bezahlt sie auch über das

Internet. Nach der vollständigen Dateneingabe kann die Paketmarke bequem zu Hause ausgedruckt und auf das Paket geklebt werden. Das so frankierte Paket wird vom Kunden bei einer Post-Geschäftsstelle (Postfiliale, Post Partner) oder im Rahmen der Landannahme aufgegeben.

„Proaktives Eingehen auf geänderte Kommunikationsgewohnheiten.“

Zahlreiche innovative Direct-Marketing-Services
Diverse besonders für Businesskunden attraktive Lösungen bietet die Österreichische Post im Direct Marketing. Abgesehen von professionellem Datenmanagement und komfortablen Outsourcing-Angeboten bedeutet vor allem das perfekte Zusammenspiel von Print und Internet einen beachtlichen Vorteil. So sorgt z. B. das medienübergreifende Paket Perfect Response für enorm hohe Responseraten.

Digitale Postbearbeitung mit deutlichem Wachstum
Auch im Bereich der digitalen Postbearbeitung – wahrgenommen vom Tochterunternehmen Scanpoint – konnte der Umsatz 2010 deutlich gesteigert werden. Die Expertise des Unternehmens liegt in der Übernahme des physischen Posteingangs und dessen Umwandlung in digitale Informationen. Der Fokus liegt dabei auf der Bearbeitung von Eingangsrechnungen, die erfasst, ausgelesen und kundengerecht aufbereitet werden, wodurch die Durchlaufzeiten um bis zu 75% verkürzt werden. Zudem bietet Scanpoint innovative Dienstleistungen im Bereich der Archivdigitalisierung, etwa von Personalakten.

Neueste ORCA-Sortiersoftware erfolgreich implementiert
Auch für die interne Post-Logistik arbeitet die Österreichische Post laufend an zeitgemäßen Lösungen. ORCA (Opening Reading Coding Architecture) ist z. B. die neueste Lesesoftware für die Brief- und Flatsortieranlagen der Österreichischen Post. Durch den Einsatz der neuen Systemplattform konnten die Erkennungsraten der Postleitzahlen um 5 Prozentpunkte und jene der gesamten Adressen (Zustellbezirke) sogar um mehr als 8 Prozentpunkte gesteigert werden. Zeitgleich mit der Einführung von ORCA wurde die Maschinensteuerung der Brief- und Flatsortieranlagen modernisiert und vereinheitlicht.