VERANTWORTUNG/GESELLSCHAFT


VERSORGUNGSSICHERHEIT UND GEMEINWOHL



BEKENNTNIS ZUR LANDESWEITEN VERSORGUNG
Die Österreichische Post ist der schnellste landesweite Zusteller, Jahr für Jahr: Zumindest 95% aller Briefe werden bereits am ersten Werktag nach der Aufgabe ihrem Empfänger zugestellt. Das ist ein europäischer Spitzenwert. Möglich ist diese Höchstleistung nur durch die moderne Logistik und den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter in der Brief- und Zustellungslogistik.

Für die Österreichische Post als Universaldienstleister ist der Dialog mit der Politik, insbesondere mit Städten und Gemeinden, von großer Bedeutung. Denn die Gemeinden sind wichtige Partner in allen Fragen der Versorgungssicherheit

der österreichischen Bevölkerung mit Postdienstleistungen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Marktveränderungen spielen gemeinsame Initiativen mit dem Ziel „Mehr Post für Österreich“ eine wichtige Rolle. Die Zusammenarbeit mit den kommunalen Interessenvertretungen in Österreich ist eine wichtige Säule im aktiven Dialog der Österreichischen Post mit ihren Stakeholdern.

Für die landesweite Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen bewährt sich bereits seit Jahren die Kombination eigener und fremdgeführter Post-Geschäftsstellen. Insbesondere das Konzept der Post Partner, bei dem lokale Trafikanten, Einzelhändler oder auch Gemeindeämter mit der Post kooperieren, ist sehr erfolgreich. Durch ihr erweitertes Angebot tragen die Post Partner darüber hinaus zur Stärkung der Nahversorgung bei.

POST PARTNER-OFFENSIVE 2010
2010 machte die Post allen Gemeinden das Angebot „Eine Post-Geschäftsstelle für jede Gemeinde“. In Kooperation mit dem Österreichischen Gemeindebund und der Wirtschaftskammer Österreich sollten im ganzen Land neue Post Partner gefunden werden. Damit trug diese Initiative den Wünschen der Kunden nach guter Erreichbarkeit und besseren Öffnungszeiten gerade im ländlichen Raum Rechnung.

Die Zahlen des Jahres 2010 sprechen für sich: Zu Jahresbeginn umfasste das Netz der Post-Geschäftsstellen in Österreich 418 Post Partner. Bis Jahresende sind rund 700 weitere Wirtschaftstreibende hinzugekommen, die sicherstellen, dass das Netz weit dichter ist, als es der Gesetzgeber vorschreibt. Im neuen Postmarktgesetz werden 1.650 Geschäftsstellen vorgeschrieben, mit Ende 2010 verfügte die Post bereits über 1.850 Standorte.

Das Ziel, die Österreicher flächendeckend auf moderne und serviceorientierte Weise mit Post-Dienstleistungen zu versorgen, wird damit erfolgreich erfüllt.


FÖRDERUNG DES GEMEINWOHLS UND DES GESELLSCHAFTLICHEN ENGAGEMENTS

Soziales
2010 unterstützte die Österreichische Post bereits zum sechsten Mal die Aktion „Ö3-Wundertüte“, die größte und erfolgreichste Einzelspendenaktion von „Licht ins Dunkel“, und hat dabei wie in den vergangenen Jahren die gesamte Logistik übernommen. Nicht mehr benötigte Handys werden durch diese Aktion zu barem Geld und helfen Familien in Not. Die Aktion übertraf im vergangenen Jahr alle bisherigen Rekorde. Von Anfang Dezember 2010 bis Februar 2011 waren es 248.741 „Ö3-Wundertüten“.

Unterstützt hat die Post auch die Aktion „Ein Funken Wärme“, bei der die Caritas gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Kronen Zeitung“ Spenden für in Not geratene Familien sammelte.

Im abgelaufenen Jahr hat die Österreichische Post als Partner des Tages des Sports im Rahmen der großen „Licht ins Dunkel“-Gala ein signiertes XXL-Poster der Sonderbriefmarke „Tag des Sports 2010“ sowie einen Plot der Marke zur Versteigerung zur Verfügung gestellt sowie die Aktion „Licht ins Dunkel“ auch finanziell unterstützt.

Kultur
Die Österreichische Post fördert seit vielen Jahren herausragende Projekte im Bereich der bildenden Kunst. 2010 standen Kooperationen mit Albertina und Essl Museum im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Mitarbeiter-Volunteering
Seit 2010 setzt die Österreichische Post Mitarbeiter, die von Restrukturierungsmaßnahmen betroffen sind, auch bei karitativen Organisationen ein. Fünf Mitarbeiter unterstützen den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs in den Bereichen Schulung und Katastrophenhilfsdienst Inland oder im Bereich Rettungs- und Krankentransporte, zwei Mitarbeiter sind bei der Caritas im Einsatz, und ein Mitarbeiter ist als Rettungssanitäter beim Österreichischen Roten Kreuz tätig. Durch diese freiwilligen, meist einjährigen Einsätze leisten die Mitarbeiter der Post einen positiven Beitrag für die Gemeinschaft. Darüber hinaus bietet das freiwillige Engagement auch die Chance, etwas hinzuzulernen, denn im Rahmen der ausgeübten Tätigkeiten können neue Fähigkeiten und Kompetenzen erworben und damit sogar die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden.